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SPD und Gewerkschaften im Münsterland im konstruktiven Austausch

Regionalpolitik

Auf Einladung der SPD im Münsterland trafen heute (21.08.2017) Vertreter von SPD und Gewerkschaften aus dem Münsterland im Gewerkschaftshaus Münster zusammen.

 

Welche Erwartungen haben Gewerkschaften, welche Pläne Sozialdemokraten wenn es um den Arbeitsmarkt in einer prosperierenden Arbeitsmarktregion wie dem Münsterland geht?

 

Viele Überschneidungen stellen die Abgeordneten Bernhard Daldrup und Ulrich Hampel fest, besonders in den Vordergrund stellen sie dabei den Schutz vor prekären Beschäftigungsverhältnissen. Dass es sie gibt, belegen Volker Nicolai-Koß (DGB) und Bernd Bajohr (verdi): "Der Wegfall von 1,9 Mio., Vollzeitarbeitsplätzen und der Anstieg von 3,6 Mio. Teilzeitarbeitsverhältnissen sind dafür ein Beleg."  Die "sachgrundlose Befristung" von Beschäftigungsverhältnissen müsse abgeschafft werden, damit Planungssicherheit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bestehe, darin sind sich alle einig. Auch sei ein gesetzlich verankertes Rückkehrrecht in eine Vollzeitbeschäftigung notwendig. "Gerade in unserer Region gibt es viele Teilzeitbeschäftigte, denen ein Rückkehrrecht helfen würde", betont Robert von Olberg, SPD-Kandidat in Münster.

 

Weiter stimmten alle Beteiligten der Forderung zu, Bildung, Ausbildung und Studium gebührenfrei zu machen. "Angesichts der Bedeutung, die die Bildung für die Zukunft unserer Gesellschaft hat, ist dies weitaus wirksamer als Steuererleichterungen, von denen vor allem Besserverdienende profitieren", so Christoph Strässer. Gebührenfreiheit sichere den gleichen Zugang zu Bildung und bedeute mehr Chancengleichheit. Durch eine gebührenfreie Meisterausbildung würden handwerkliche Berufe zudem eine gesellschaftliche Aufwertung erfahren. Auch die Ausbildungsvergütung, Aufwertung sozialer Berufe im Berufsbildungsgesetz und das Azubi-Ticket seien wichtige Bausteine, um vor allem jungen Arbeitnehmerrinnen und Auszubildenden eine bessere Perspektive zu bieten. Felix Eggersglüß, Jugendsekretär des DGB brachte diese Aspekte in die Debatte.

 

Beim Thema Rente gab es ebenfalls eine hohe Übereinstimmung zwischen den Gewerkschaften und der SPD. Auch wenn das Rentenkonzept von Gewerkschaften und SPD nicht deckungsgleich sei, gäbe es große Schnittmengen. "Ein absinken des Rentenniveaus auf 43%, Arbeit bis 70, dieses Modell der CDU ist für Gewerkschaften nicht akzeptabel", so Nicolai-Voß. Das Rentenniveau dürfe nicht weiter absinken und das Renteneintrittsalter nicht steigen.

 

„Die Gewerkschaften sind die natürlichen Bündnispartner der Sozialdemokratie. Immer wenn die SPD gemeinsam mit den Gewerkschaften gekämpft hat konnten wir erhebliche Verbesserungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erzielen. Darauf wollen wir aufbauen und weiterhin gemeinsam für gute Arbeit und gerechte Löhne kämpfen!“ sagt Bernhard Daldrup MdB, Vorsitzender SPD-Münsterlandausschuss.

 

Foto (von links): Ulrich Thoden, Carsten Peters (GEW), Annette Watermann-Krass MdL, Felix Eggersglüß (DGB), Bernhard Daldrup MdB, Volker Nicolai-Koß (DGB), Ulrich Hampel MdB, Robert von Olberg, André Stinka MdL, Peter Ihme (DGB Rechtsschutz GmbH), Ulrike Reifig, Christoph Strässer MdB

 
 

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